Haartransplantation bei Frauen

Haartransplantation bei Frauen

Haarausfall allgemein

Haarausfall ist für Männer und Frauen ein ernstzunehmendes Thema. Wenn man derart von starkem Haarausfall betroffen ist, dass die Psyche darunter leidet, ist die Haartransplantation die einzige Möglichkeit sich dauerhaft dieser Belastung zu entledigen.

Haarausfall allgemeinDer psychologische Druck der durch den Haarausfall entstehen kann, ist für Frauen größer als für Männer. Während der Haarausfall bei Männern statistisch gesehen in etwa die Hälfte aller Männer betrifft und man deswegen an diesen Anblick gewöhnt ist, ist die Konfrontation mit Haarausfall für Frauen ein wesentlich sensibleres Thema. Da im Durchschnitt weniger Frauen von Haarausfall betroffen sind, ist es in der Gesellschaft auffallend, wenn das Haar der Frauen immer dünner wird und sich erste kahle Stellen abzeichnen. Eine Ausgrenzung und Isolation im sozialen Leben ist deutlicher zu spüren und sollte rechtzeitig ernst genommen werden.

Haarausfall bei Männern

Der Haarausfall bei Männern ist häufig auf eine genetische Disposition zurückzuführen. Die sogenannte androgenetische Alopezie (vom Sexualhormon Testosteron = Androgen) betrifft bestimmte und deutlich voneinander abgrenzbare Bereiche. Zuerst lichtet sich meist die frontale Haarlinie und im weiteren Verlauf die Seiten und dann der obere Hinterkopf. Einzig der Bereich des Hinterkopfes zwischen den Ohren und der Nacken ist nicht betroffen. Aus diesem Bereich werden dann die Follikel zur Haartransplantation entnommen. Diese Haare fallen dann auch im „neuen“ Bereich nicht aus.

Haarausfall bei Frauen

Haarausfall bei FrauenAuch Frauen können von der androgenetischen Alopezie betroffen sein, jedoch spielen außerdem noch andere Faktoren eine Rolle. Es zeigt sich, dass bestimmte Phasen und Lebensereignisse, den Haarausfall bedingen können. So stehen z.B. die Schwangerschaft, die Entbindung und auch die Menopause oft im Zusammenhang mit dem Haarausfall. Hormonelle Schwankungen, Stress aber auch häufig angewendete Pflegeprodukte und Colorationen gelten als mögliche Faktoren des Haarausfalls.

Der erblich bedingte Haarausfall (Alopecia Androgenetica) ist zwar auch bei Frauen die häufigste Form, tritt aber vor allem im Bereich des Scheitels auf. Das Haar wird dünner und weniger. Bei etwa 20 bis 30 Prozent aller Frauen ist die erblich bedingte Form anzutreffen. Bei etwa 10 Prozent der Betroffenen kann das bereits im Alter zwischen 20 und 30 Jahren ausfallen, meist aber während oder nach den Wechseljahren.

Beim diffusen Haarausfall (Alopecia Diffusa), einer ebenfalls oft vorkommenden Form des Haarausfalls, fallen die Haare in einer gleichmäßigen Verteilung auf dem Kopf aus. Diese Art des Haarausfalls hat verschiedene Ursachen. So kann z.B. Eisenmangel, eine Störung der Schilddrüse oder Infektionen die Ursache sein, allerdings sind auch Medikamente, Diäten, Fieber, Eiweißmangel, Operationen und Stress im Allgemeinen mögliche Faktoren, die den Haarausfall bei Frauen bedingen.

Da es beim diffusen Haarausfall keinen eindeutigen Bereich mit nicht ausfallenden Haaren gibt, ist eine erfolgreiche Haartransplantation bei Frauen nicht garantiert. Die Extraktion von Follikeln aus einem noch nicht betroffenen Bereich erhöht zwar die Wahrscheinlichkeit, dass die Follikel gesund anwachsen, aber 100%ige Gewissheit besteht nicht. Nach erfolgreicher Therapie können die kahlen Stellen aber ohne Einschränkung mit einer Haartransplantation aufgefüllt werden.

Haartransplantation bei Frauen

In jedem Fall sollte bei starkem Haarausfall ein Dermatologe aufgesucht und die Möglichkeit der Therapie abgeklärt werden. Sollten die Behandlungsmöglichkeiten keinen Erfolg bringen, kann man mit einer Haartransplantation die ästhetischen Probleme angehen und auf diesem Weg wieder volles Haar erlangen.

Dabei können wir von HTA, mit unser jahrelangen Erfahrung in Haartransplantationen mit der FUE Methode, unter Nutzung der modernsten technischen Mittel, behilflich sein.

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